Michael Aschauer

Michael Aschauer Una Stade

Helbling Verlag

Geboren 1977 in Wien, aufgewachsen in Oberösterreich und der Steiermark; erste musikalische Ausbildung an der Landesmusikschule Steyr; 1993–1996 Klavierunterricht am damaligen Bruckner-Konservatorium Linz bei Nikolaus Wiplinger, 1997–2002 am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz bei Walter Koch und Christian Aigner; mehrjährige Lehrtätigkeit für Klavier; 1998 Gründung des duo saite an saite mit Marion Schörkl (Mandoline), mehrere Konzertauftritte.
1996–2001 Studium Musikwissenschaft und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität Graz (KFUG), darüber hinaus Harmonielehre- und Kontrapunktstudien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. 2003 Promotion im Fach Musikwissenschaft.
Lehraufträge für Tonsatz, Musikalische Analyse und Historische Musikologie am Institut für Musikwissenschaft der KFUG (2003–2006, 2008, jeweils Sommersemester) sowie für Generalbass, Musikedition und Kontrapunkt am Institut für Musikwissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (seit Sommersemester 2013). Seit September 2003 Musikredakteur beim Verlag Helbling, ferner Herausgeber kritischer Erstausgaben (2013 Deutscher Musikeditionspreis „Best Edition“ für die Erstausgaben ausgewählter Gesänge für Männerstimmen von Anselm Hüttenbrenner) sowie umfangreicher Chorsammlungen (z. B. Chorbuch ROMANTIK a cappella in zwei Bänden, zusammen mit Jan Schumacher), Verfasser von musikwissenschaftlichen Beiträgen, Lexikonartikeln und Konzerteinführungen; Vortragstätigkeit, Gastredner bei Ö1.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst geistliche und weltliche Chormusik (verlegt bei Helbling), Lieder, Klavier- und Kammermusik. Zahlreiche Werke wurden mit Erfolg in Europa aufgeführt und auch darüber hinaus: So wurde seine Missa anima integra etwa in Namibia am 31. August 2014 beim Festgottesdienst zum 60. Jubiläum der Kantorei Swakopmund dargeboten. Am 30. Dezember 2016 interpretierten Beena David & friends in der Fourth Presbyterian Church in Chicago im Konzert „Echoes of the Season“ seine A-cappella-Bearbeitung des Ave Maria von Bach/Gounod. Und am 7. Mai 2017 erklang seine Murauer Festmesse beim Dekanatsfest Raron-St. German (Schweiz), gleichzeitig gesungen von über 10 Chören mit zusammen 360 Sängerinnen und Sängern.
Im Zuge von Uraufführungen ist Michael Aschauer regelmäßig Gast bei unterschiedlichen Festivals und Veranstaltungen: darunter beim „Murau International Music Festival“ unter der Leitung des kanadischen Dirigenten Zane Zalis (2015 und 2013) und bei „BeispielsWeisen – Neue Chormusik aus Oberösterreich“ (ebenfalls 2015 und 2013). Beim Kompositionswettbewerb des „2. Internationalen AlpenChorFestivals Oberwallis“ 2010 in Brig/Schweiz wurde sein Chorstück Le clocher chante (Der Glockenturm singt) mit dem 1. Preis ausgezeichnet und vom „Europäischen Kammerchor Köln“ uraufgeführt.
Der „Wiener Kammerchor“ nahm mehrere seiner Chorkompositionen und -arrangements auf CD auf: CDs Newborn Jesus (2013), O crux (2014), 1900 – Chormusik zwischen Romantik und Moderne (2017). Weitere Interpreten seiner Werke sind unter anderem: „Kammerchor CONSTANT Köln“, Kammerchor „Collegium Vocale“ (Linz), „Union-Chor Lambach“ (Oberösterreich), Kammerchor „Vocale Neuburg“ (Vorarlberg), viele Kirchenchöre im gesamten deutschen Sprachraum, Caroline Jahns (Sopran), Christoph Murke (Bariton), Wolfgang Riegler-Sontacchi (Orgel), Marion Schörkl und Tanja Pirc (Mandoline).





 

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